Fächer – Kurse

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Naturwissenschaften

Bedeutung des Faches

Im Fach Biologie erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Einsichten in Phänomene des Lebens. Dabei reicht die Spannweite der Erklärungen von einfachen molekularen Vorgängen bis zu den komplexen Wechselbeziehungen in der Biosphäre und deren evolutionären Ursachen. Die methodische Vielfalt erstreckt sich vom Beschreiben und Ordnen über experimentelle Vorgehensweisen und umfangreiche Untersuchungen bis zu systemtheoretischen Betrachtungen und evolutionstheoretischer Rekonstruktion in der Oberstufe. Die hohe gesellschaftliche Relevanz und die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung der Bereiche Gesundheit, Ernährung, Gentechnik, Biotechnik, Reproduktionsbiologie und Umwelt macht die Biologie zu einem Brückenfach zwischen Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften auf der einen Seite sowie Naturwissenschaften und ihre technischen Anwendungen auf der anderen Seite. Hinzu kommen grundlegende ethische Fragestellungen in Bezug auf individuelle, soziale und globale Probleme, weil der Mensch als Teil der Natur bewusst und unbewusst sowohl die eigene als auch die nichtmenschliche Natur gravierend beeinflusst.

Die biologische Grundbildung der Schülerinnen und Schüler dient daher auch als Basis für vielfältige Diskussionen in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern; sie ist ein unentbehrlicher Bestandteil der Allgemeinbildung und der Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler.

Die Fachschaft Biologie des Gymnasiums Überlingen

Christiane Gauger-Selbherr
Verena Munz
Petra Duske
Clemens Partl
Karin Schmidt
Kirsten Schwarz
Christina Strack
Nina Felsheim
Dennis Schmitt
Claudia Hentschel

Fachschaftsbeauftragte: Verena Munz

Projekte und Schwerpunkte im Fach Biologie am Gymnasium Überlingen

5
Bauernhof (Wirbeltiere)
Blattsammlung (Bäume und Sträucher)

6
Herbarium (Wirbellose)
Lerngang Wochenmarkt (Blütenpflanzen)

7
Suchtprävention Rauchen, Alkohol ( Mikroskopiertechniken; Gesundheitserziehung)

8
Aktionstage Suchtprävention Illegale Drogen (Ökosystem Wald)

9
Praktikum Sinnesorgane (Humanbiologie)

10
Ökosystem Bodensee (Vererbung; Ökosysteme=

Kursstufe I und II
Genetischer Fingerabdruck; S1-Labor am GZG in FN; Lerngänge in Museen etc.

Cytologie
Genetik/Gentechnik
Neurobiologie
Immunbiologie
Evolution
Verhaltensbiologie

Vom Skateboarden über das Smartphone bis zu den Sternen steckt eine geballte Menge an Physik drin. Die Physik kann viele Phänomene des Alltags beschreiben, erklären und vorhersagen und ermöglicht es, Wolkenkratzer zu bauen, Flugzeuge zum Fliegen zu bringen und durch den Weltraum zu reisen.

Aktuelles aus der Physik:

www.weltderphysik.de

 

Didaktische Grundsätze und Methoden

Der Physikunterricht an unserer Schule ist wo immer möglich auf handlungsorientiertes und entdeckendes Lernen ausgerichtet. Neben den üblichen Lernmethoden spielt deshalb das selbstständige Arbeiten bei Schülerexperimenten eine bedeutende Rolle.

Unsere Fachräume und Sammlung sind deshalb gut für Schülerpraktika in Kleingruppen und mit Computern als Hilfsmittel zu Recherche, Demonstration und Messwerterfassung/Auswertung ausgestattet.

 

Kolleginnen und Kollegen

Herr Bradel
Herr Bruch
Herr Bujok
Herr Großmann
Frau Kuhnen-Johann
Frau Locher
Herr Locher
Frau Plege

Fachvorsitz & Sammlungsleitung: Herr Bruch

 

Fachvorsitzende: Verena Munz

Mitglieder der Fachschaft:
Aigner, Bradel, Bruch, Bujok, Duske, Hentschel, Hess, L. Locher, S. Locher, Müller, Munz, Partl, Schmitt, Strack, Ch. Weber.

Das mit dem 8jährigen Gymnasium (G8) eingeführte neue Profilfach Naturwissenschaft und Technik (NWT) soll mithelfen, Schülerinnen und Schüler für diese Berufsfelder zu interessieren und - im Idealfall - zu begeistern. WT wird in den Klassen 8 bis 10 zusätzlich zu den naturwissenschaftlichen Basisfächern Biologie, Chemie, Geografie und Physik unterrichtet. Aufbauend auf den Inhalten dieser Basisfächer ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtungsweise die Verknüpfung der Fächer. Projekt-orientiertes Arbeiten ist deshalb der Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts.

Die folgenden Themen unseres Schulcurriculums verdeutlichen diesen fächerverbindenden Ansatz:

Klasse 8

  • Naturbeobachtung und Experiment: Wetter
  • Licht und Farben
  • Projekt Boden in Zusammenarbeit mit externen Partnern (Nabu)

Klasse 9

  • Fortbewegung
  • Ernährung
  • Erde und Weltraum

Klasse 10

  • Mikrobiologie
  • Regenerative Energien
  • Messen, Steuern und Regeln

Die Einheit „Licht und Farben“ verknüpft physikalische (Linsen; Strahlung, IR und UV), biologische ( Funktion des Auges, Blattfarbstoffe) und historische ( Anwendung des Fernrohrs durch Galilei) Aspekte.

„Ernährung“ erstreckt sich von chemischen-biologischen Themenbereichen (Inhaltsstoffe, Verdauung) über physikalische Inhalte (Kühlschrank) bis zu ökologischen und sozialen Problemen der „Ernährungsökologie“.

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Fachleuten, wie z.B. im Projekt „Boden“, führt zur direkten Anwendung des Stoffes.
Verständnis für naturwissenschaftlich-technisches Arbeiten setzt Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler voraus. Wo immer möglich wird deshalb in Kleingruppen praktisch gearbeitet.

Positive Rückmeldungen der Schüler bestärken uns in der Erwartung, dass NWT dazu beiträgt, den Stellenwert der naturwissenschaftlich-technischen Fächer im Gymnasium zu verbessern. Es bleibt die Hoffnung, dass in Zukunft mehr junge Menschen Berufe in diesen Feldern wählen, sei es als Ingenieur oder auch als Lehrer.

Stellung des Faches Mathematik in der Schule und der Berufswelt

Die Mathematik, die sich auf eine über tausendjährige Geschichte gründet, gilt heute als Schlüsseltechnologie und Impulsgeber für viele zukunftsträchtige Entwicklungen. Sie liefert das Grundlagenwissen nahezu aller modernen naturwissenschaftlicher und technischer Disziplinen und hat darüber hinaus wichtige Anwendungsbereiche in den Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Deshalb bietet sie in einem sehr breit gefächerten Spektrum nach wie vor sehr gute berufliche Perspektiven.

Als theoretisches Fundament – beispielsweise für die moderne Unterhaltungs- und Kommunikationsindustrie (Handy, Fernsehen, MP-3 Player usw.) – beeinflusst sie zwar indirekt, aber dennoch ganz entscheidend unser alltägliches Leben. Es ergibt sich deshalb fast zwangsläufig, dass die Mathematik im gymnasialen Fächerkanon einen zentralen Stellenwert besitzt.

Das Fach ist in den Klassen 5 bis 10 Kernfach, ebenso in der Kursstufe (Kursstufe 1 und 2) und hat aufgrund dieses Status eine besondere Relevanz für die Versetzungsentscheidung. Am Gymnasium Überlingen wird es in allen Klassenstufen für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend in 4 Wochenstunden unterrichtet. Darüber hinaus ist jede Schülerin und jeder Schüler verpflichtet, an der schriftlichen Abiturprüfung in der Kursstufe 2 teilzunehmen. Die Teilnahme an der mündlichen Abiturprüfung in Mathematik ist nicht verpflichtend.


Mitglieder des Fachbereichs

Personell gehört die Fachschaft Mathematik neben Deutsch und Englisch zu den drei größten Fachbereichen unserer Schule.

Ihre Mitglieder sind:

Willi Rinderer (Stellv. Schulleiter)
Claudia Bertsch (Sammlungsleiterin)

Günter Bradel, Veit Bujok, Ehehalt, Elfriede Franz-Lang, Franz Großmann, Ute Hengst, Rita Kuhnen-Johann, Lukas Locher, Swantje Locher, Marcus Müller, Clemens Partl, Ute Plege, Karin Schmidt, Christine Weber, Marion Zugmantel.


Ziele, didaktische Prinzipien und Unterrichtsgestaltung

Durch den Mathematikunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler eine Urteils- und Handlungskompetenz erwerben, mit denen sie nachhaltig die Anforderungen des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens bewältigen können. Dies geschieht zum einen durch die Vermittlung fachspezifischer Kenntnisse, zum anderen durch den Erwerb von fachübergreifenden Fähigkeiten und personalen Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Mathematik im Unterricht als anregendes, kreatives und nutzbringendes Betätigungsfeld erleben.

In der Unterrichtsgestaltung und im Umgang mit den Lerngruppen und Klassen wird verstärkt die Heterogenität berücksichtigt.

Die wichtigsten Prinzipien, die sich aus dieser Zielsetzung für den Unterricht ergeben sind:

  • Selbständiges, selbstverantwortliches und teamorientiertes Lernen sowohl durch Pflege verschiedener Unterrichtsformen (Planarbeit, Lernzirkel, Projektarbeit) als auch durch gezielten Einsatz verschiedener Arbeitsformen (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit)
  • Einsatz von gezielten Instrumenten der Differenzierung und der individuellen Förderung
  • Gezielte Förderung des logischen Denkens (beweisen, argumentieren, widerlegen, folgern)
  • Vermehrt offene Fragestellungen mit vielfältigen Lösungen und deren Bewertung
  • Fehler als konstruktive Quellen des Lernens behandeln
  • Förderung der Problemlösefähigkeit durch Aufgaben aus komplexeren Problemfeldern, deren Lösung die Vernetzung mathematischer Sachverhalte erfordert
  • Einsatz moderner Technologien wie Computer und Taschenrechner
  • Einsatz von geeigneter Software im Unterricht; z. Bsp. Klett Mathetrainer (Klassen 5 bis 8)
  • Dynamische Geometrie mit Programm DynaGeo (EUKLID) in Klassen 7 und 8

Schulbücher / Hilfsmittel / Taschenrechner

a) Schulbücher im G8
für Klasse 5-10: Lambacher Schweizer, Mathematik für Gymnasien, Baden-Württemberg, (Klett-Verlag)
Kursstufe: - Lambacher Schweizer, Mathematik für Gymnasien - Kursstufe, Ausg. Baden-Württemberg (Klett-Verlag)
b) Taschenrechner
ab Klasse 6 bis zum Abitur: GTR TI-84 Plus von Texas Instruments (GTR = grafikfähiger Taschenrechner)
c) Formelsammlung:
ab Klasse 9: - Gymnasium Formelsammlung (Autoren Dorn, Freudigmann u.a., Klett-Verlag)

Wettbewerbe, Veranstaltungen

Die Fachschaft Mathematik bietet den Schülerinnen und Schülern je nach Altersstufe, Begabung und Interesse in jedem Schuljahr die Teilnahme an nachfolgenden Wettbewerben an und organisiert.

Hinweis: Aktuelle Informationen zu den Wettbewerben (Aufgaben, Termine, Wettbewerbs-bestimmungen, Ergebnisse usw.) werden im Schaukasten Mathematik in der Aula neben dem Oberstufenberatungs- / Vertretungsplanzimmer bekanntgegeben.

Sprachen

Leitgedanke:

„Der Deutschunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung“ (Bildungsplan 2004).

Dabei entwickelt und fördert Deutsch folgende Kompetenzen:

 

  • Lesekompetenz
  • Schreibkompetenz (normgerechtes Schreiben, kreatives Schreiben, argumentatives Schreiben)
  • Sprachkompetenz (mündliche Kommunikation und schriftliche Verständigung) mit Sprachreflexion (Sprachnormen) über die eigene Sprache
  • Methoden- und Medienkompetenzen


Uns ist es wichtig, dass im Deutschunterricht die Schüler im Darstellen von Textinhalten, im Gespräch und Rollenspiel, in Diskussion und szenischen Verfahren ganzheitlich ihre Persönlichkeit bilden. Durch Selbstwahrnehmung, Zuhören, Eingehen auf Mitschüler, Erarbeiten von Regeln und Konfliktlösungen entfalten sie ihre Sozialkompetenz. Der Umgang mit Literatur und anderen Texten erschließt die kulturelle Kompetenz.

Förderung – Vertiefung – Schulcurriculum (in Auszügen):

  • In den Klassen 5 hilft der Deutschunterricht im Gymnasium anzukommen und sich zu integrieren.
  • Deutsch übernimmt die ITG-Einführung.
  • Lese- und rechtschreibschwache Schüler können durch gezielte Lese- und Rechtschreibförderung in den Klassen 5 / 6 ihre Lücken schließen.
  • In den Klassen 5/6 wird jedes Jahr ein Lesewettbewerb durchgeführt. Die Sieger nehmen am Vorlesewettbewerb der Schule teil. Der Sieger der Klasse 6 vertritt die Schule beim überschulischen Lesewettbewerb.
  • Jedes Jahr findet ein Gedichtwettbewerb statt, der Poeta Laureatus.
  • Der Deutschlehrer übernimmt in Klasse 7 die Einführung in die Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen und erklärt den Schülern die verschiedenen Arten der GFS.
  • In Klasse 7 wird ein Jugendbuch zur Suchtprävention (Alkohol) gelesen.
  • In Klasse 8 wird ins Drama eingeführt. Es wird empfohlen, dabei eine Komödie mit szenischen und analytischen Verfahren zu besprechen.
  • In den Klassen 9 und 10 bilden Zeitungsprojekte, Erarbeitung verschiedener Aufsatzformen und der Umgang mit Drama und Theater wichtige Schwerpunkte.

Als Unterrichtswerk verwenden wir das „Deutschbuch“ vom Cornelsen-Verlag.

Wichtige Methoden (Auswahl):
Der Deutschunterricht vermittelt grundlegende Methoden. Dadurch können die Schüler an ihrem Lernprozess mitwirken und erwerben sich Grundfertigkeiten für Studium und Beruf.

Klasse 5 / 6
Texterschließung: markieren, exzerpieren, strukturieren, zusammenfassen, Informationen auswerten: Mindmap. Umgang mit Duden. Präsentationstechniken: Standbild, freies Sprechen, Gestik, Mimik

Klasse 7 Texterschließen durch Leitfragen, exzerpieren und gliedern. Kommunikationsfähigkeit: Feedback geben, Pro-Contra-Argumentation und Diskussion, Kugellager, Fishbowl. Präsentation: GFS, szenische Verfahren Bildbeschreibung

Klasse 8
Alle Methoden von Klasse 7 vertiefen. Neue Methoden: Rollenbiografie, Gruppenpuzzle

Wolfgang Schmidt, Abteilungsleiter

Sprachenfolge

Alle neuen Fünftklässler führen Englisch als erste Fremdsprache fort. Mit Klasse 6 beginnt dann die zweite Fremdsprache, nämlich Französisch oder Latein. Wir informieren und beraten die Eltern bei einer Abendveranstaltung im Laufe des 5. Schuljahres über die 2. Fremdsprache. In einer „Schnupperstunde“ stellen wir den 5.-Klässlern die beiden Sprachen vor.

Die 2. Fremdsprache wird mit 4 Wochenstunden von Klasse 6 bis Klasse 10 unterrichtet.

Ab Klasse 8 beginnt das Profilfach: Die Schüler belegen entweder die 3. Fremdsprache (Spanisch) oder sie wählen NwT (Naturwissenschaft und Technik).

In der Kursstufe kann Französisch als 4-stündiger Kurs gewählt werden. In der Kursstufe müssen alle Schüler mindestens eine Sprache weiterführen. Viele Schüler wählen auch mehrere Sprachen in der Kursstufe.

Französischunterricht

Im Mittelpunkt des Französischunterrichts steht der unmittelbare Kontakt und die Anwendung der Sprache. Daher findet der Unterricht schon am Anfang (in Klasse 6) zum größten Teil auf Französisch statt. In den folgenden Schuljahren läuft er bis auf wenige Ausnahmen komplett einsprachig.

In Klasse 6 startet der Unterricht spielerisch, mit vielen Bildern, kurzen Dialogen, Gesten, Liedern, Wiederholungen... sodass die Schüler behutsam an die die neue Sprache herangeführt werden. Nach einiger Zeit können die Sechstklässler schon viel in der Fremdsprache verstehen und auch selbst sprechen.

Der Unterricht orientiert sich thematisch an dem, was man im Alltag wirklich benötigt: die meisten Schulbuchtexte und das damit verbundene Vokabular gehen von ganz praktischen, lebensnahen Alltagssituationen aus und knüpfen an die Lebenswelt der Schüler an. Natürlich werden dabei die Themenbereiche im Laufe der Lernjahre anspruchsvoller und problemorientierter.

Neben dem Lehrwerk werden verschiedene authentische Materialien (Lektüren, Zeitungsartikel, Zeitschriften, Broschüren, Tondokumente, Filme, Internetseiten u.v.m.) im Unterricht eingesetzt.

Regelmäßiges, gründliches Vokabellernen und die Erarbeitung und Einübung der französischen Grammatik ist für das Erlernen der Sprache von großer Bedeutung. Dabei hat die Grammatik in erster Linie eine „dienende“ Funktion, das heißt sie wird nicht um ihrer selbst willen gelernt, sondern um es dem Lernenden zu ermöglichen, sich in bestimmten Situationen richtig auszudrücken und erfolgreich zu kommunizieren. Dies kommt auch darin zum Ausdruck, dass in Klassenarbeiten und Klausuren durch das moderne „kriteriengestützte“ Korrigieren der Ausdrucksfähigkeit der Schüler ein größeres Gewicht eingeräumt wird und die Bedeutung der bloßen Fehlerzahl in den Hintergrund rückt.

Im Sprachenunterricht kommt dem Erlernen und Einüben verschiedener methodischer Kompetenzen eine große Bedeutung zu. Von Anfang an werden verschiedene Lernstrategien (Vokabeln lernen, Memorierung, Hörverstehen…) erlernt und eingeübt. In Klasse 6 führen wir 15-20 Stunden Freiarbeit durch. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler das selbständige Arbeiten, sie können dabei Schwerpunkte selbst setzen und das Arbeitstempo selbst bestimmen. Außerdem führen die Schüler ab Klasse 6 ein Sprachenportfolio. Hier dokumentieren und überprüfen sie ihren eigenen Lernstand (Was habe ich dazu gelernt? Was sollte ich dieses Jahr noch lernen?). In den folgenden Lernjahren wird die Freiarbeit und das Sprachenportfolio weitergeführt.

Nach Möglichkeit wird im Französischunterricht in Kleingruppen zeitweise an konkreten Projekten gearbeitet, die in der Regel mit einer Präsentation abschließen. Im Schuljahr 2012/2013 erarbeiteten beispielsweise die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c unter der Leitung ihrer Französischlehrerin Sabine Ruh verschiedene Aspekte der frankophonen Kulturen Nordafrikas und präsentierten das Ergebnis dieser Projektarbeit auf einem "Markt der Kulturen" in der Aula des Gymnasiums. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler und interessierte Lehrerinnen und Lehrer besuchten die Stände und informierten sich über Geographie, Geschichte, Musik, kulinarische Spezialitäten und Bekleidung der Maghrebregion.

Auf der Grundlage des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) formuliert der Bildungsplan Baden-Württemberg 2004 als zentrale Bildungsziele für den Fremdsprachenunterricht:Entwicklung von kommunikativer Kompetenz;Aufbau einer interkulturellen Kompetenz und Befähigung zum interkulturellen Dialog;funktionale Mehrsprachigkeit über die Schulstufen und Schularten hinweg;konsequente Handlungsorientierung mit dem Ziel des kompetenten Sprachhandelns.

Die 6 Kompetenzstufen der baden-württembergischen Bildungsstandards für die modernen Fremdsprachen:
A1/A2=elementare Sprachverwendung;
B1/B2=selbstständige Sprachverwendung;
C1/C2 = kompetente Sprachverwendung
Dies bedeutet für den Französischunterricht: Die Kompetenzstufe A1 wird mit dem Standard 6, A 2 mit dem Standard 8, B1 mit dem Standard 10 und B2 mit dem Standard Kursstufe erreicht.

Lehrwerke

seit 2014/2015 unterrichten wir ab Klasse 6 mit dem Lehrwerk Découvertes Série jaune von Klett. Im Schuljahr 2015/2016 werden danach die Klassen 6 und 7 auf Grundlage dieses Lehrwerkes unterrichtet. Mit Ende des Schuljahres 2018/2019 wird das Buch in allen Stufen eingeführt sein.

Außerunterrichtliche Angebote:

Austausch/Studienfahrt

Ein wichtiges Ziel des Französischunterrichts ist es, bei den Jugendlichen die Neugier und das Interesse für unser Nachbarland Frankreich zu wecken. Eine Möglichkeit, Land, Leute und Kultur kennenzulernen und die die Sprache besser zu erlernen, ist ein Schüleraustausch.

- Klasse 9: 10-12-tägiger Austausch mit unserer offiziellen Partnerschule Lycée de Kérichen in Brest, Region Bretagne (seit 2007): Besuch und Gegenbesuch innerhalb eines Schuljahres

- Kursstufe I (Dezember, 1 Woche) Drittortbegegnung: Schülerinnen und Schüler des Französisch-Kurses und Partner der Partnerschule Lycée Rostand, Chantilly. Organisiert vom Gastgeberland; Abwechselnd im Studienhaus Wiesneck in Buchenbach bei Freiburg und in Metz, Lothringen; 2008: Wiesneck; 2009: Metz oder Studienfahrt Paris (2012).

Individualaustausche

Darüber hinaus können sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 7. – 10. über das Kultusportal Baden-Württemberg für einen Individualaustausch bewerben, d.h. der Schüler / die Schülerin verbringt alleine eine Zeit in einer französischen Gastfamilie, und die deutsche Familie empfängt im Gegenzug den französischen Gastschüler / die Gastschülerin bei sich zuhause. Für die Förderung von Selbständigkeit, Sprachkenntnissen, interkulturellem Lernen und Einfinden in neue Strukturen ist ein solcher Individualaustausch von sehr hohem Wert.

Informationen zum Brigitte-Sauzay-Programm für Schüler der 7. bis 10. Klasse, die seit mindestens zwei Jahren Französisch lernen und einen individuellen Aufenthalt in Frankreich auf Austauschbasis absolvieren wollen.

Für Schüler der Jahrgangsstufe 9 (in Ausnahmefällen auch Klasse 8) gibt es außerdem die Möglichkeit eines 6-monatigen Aufenthalts im Rahmen des VOLTAIRE-Programms. Weitergehende Informationen auf der Homepage des PAD.

Weitergehende Infos zum Schüleraustausch mit Frankreich

 

DELF/DALF (Frau Krüger)

Das DELF scolaire (Diplôme d’Études en Langue Française) ist eine international anerkannte Sprachprüfung, die sich an den Kompetenzstufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Fremdsprachen orientiert. Seit dem Schuljahr 2006/7 bietet die Schule für die Klassenstufe 10 und die Kursstufe 2 eine AG zur Vorbereitung der DELF-Prüfung auf dem jeweiligen Niveau B1 bzw. B2 an. Das Diplom ermöglicht den Schülern, ihr individuelles Portfolio für die berufliche Zukunft zu verbessern und verschafft ihnen Vorteile bei möglichen Auslandsaufenthalten in französischsprachigen Ländern.

Lehrerteam/Fachschaft

Fachschaftsbeauftragte: Sabina Rosebrock

Nina Felsheim (F, Bio), Christiane Fuhrmann (F, D, Ital), Annette Heiser (F, E),
Erdmute Krüger (F, D, DELF/DALF Vorbereitungskurse), Ulrike Mettenberger (F, D),
Stefanie Metzinger (F, D, Spa), Marcus Müller (F,M), Willi Rinderer (F, M, stellvertretender Schulleiter), Sabina Rosebrock (F, E), Sabine Ruh (F, E), Tanja Schmidt (F, E), Christina Strack (F, Bio, NwT), Karin Thum-Kehl (F, D),
Marina Weber-Bleyle (F, E, Spa), Marion Zugmantel (F, M)

Spanisch in der Welt

- Spanisch ist die Sprache eines wichtigen Mitgliedslandes der Europäischen Union, wird in einem großen Teil des amerikanischen Kontinents (v.a. Mittel- und Südamerikas) gesprochen, aber zum Beispiel auch auf den Philippinen oder in Guinea Äquatorial. Damit ist Spanisch die drittmeist gesprochene Sprache der Welt.
- Spanisch ist eine romanische Sprache und stammt (wie u.a. Französisch, Italienisch, Portugiesisch) vom Latein ab. Folglich eröffnet die spanische Sprache nicht nur den Zugang zu Spanien und Hispano-Amerika, sondern auch zu weiteren romanischen Sprachen.

Vor- und Nachteile 3. Fremdsprache

Spanisch als Schulfach in unserer Schule

- Spanisch wird am Gymnasium Überlingen seit Jahren erfolgreich als dritte Fremdsprache (als 4-stündiges Hauptfach) gelehrt. Als Entscheidungshilfen zur Wahl zwischen NWT und Spanisch ab Klasse 8 werden Schnupperstunden auf Spanisch gehalten und es wird ein Elternbrief versandt, der die jeweiligen Vor- und Nachteile abwägt.

- Hauptziel und -inhalt des Spanischunterrichts ist u.a. der Aufbau der Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit.
- Die Sprachkompetenz wird rezeptiv, produktiv und kreativ anhand von zunehmend authentischen Texten, Audio- und Videomaterialien gefördert.
- Durch die Beschäftigung mit landeskundlichen und literarischen Themen bildet sich die so genannte interkulturelle Kompetenz aus, d.h. es werden die wichtigsten geografischen und historischen sowie sozial-politischen Aspekte der spanischsprachigen Welt kennengelernt und ein Vergleich mit der eigenen Lebenswelt vollzogen.
- Auch ein kleiner Einblick in Kunst und Literatur wird gegeben.
- Im Rahmen der Mehrsprachigkeit erleichtern Kenntnisse und Taktiken aus den bereits erlernten Fremdsprachen den Erwerb der dritten Fremdsprache und umgekehrt kann das Lernen der dritten Fremdsprache eine Hilfe in den anderen Fremdsprachen sein.
- Das Schulcurriculum Spanisch führt so genannte „Estrategias(Lernstrategien) systematisch ein bzw. vertieft bereits bekannte Strategien aus den anderen Fächern.
- Bis zum Ende der Klasse 10 wird annähernd das Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen erreicht, bis zum Ende der Kursstufe im Allgemeinen das Niveau B2.

Spanisch im Abitur / Exkursionen

- Seit dem Schuljahr 2012/13 gibt es die Möglichkeit, die zweijährige Kursstufe im Fach Spanisch (jeweils 4-stündig) zu besuchen und das (schriftliche/mündliche) Abitur abzulegen. Diese Möglichkeit, wird es auch in den kommenden Jahren geben, wenn sich genügend Interessenten für den 4-stündigen Spanischunterricht in der Kursstufe melden.
- Ab dem Schuljahr 2013/14 kann in der Klassenstufe 10 bzw. der Kursstufe I eine mehrtägige Exkursion nach Spanien angeboten werden.

Austauschbegegnung

Austauschbegegnung mit dem Institut Ramon de la Torre, Avd. Camí del Moro 28-40 43830 Torredembarra.
>> zum Artikel "Schüleraustausch Torredembarra 2015"

„Weltreise mit Zwischenstopp in Peru und Bolivien – Drei ehemalige Abiturientinnen berichten“

>> zum Artikel

Die Spanisch Fachschaft

Claudia Bertsch (Klasse 8-10)
Stefanie Metzinger (Klasse 8 – Abitur; Vorsitzende der Fachschaft)
Marina Weber-Bleyle (Klasse 8 – Abitur)
Brigitte Duelli (Klasse 8 - Kursstufe)

Sozialwissenschaften

Entsprechend der Bildungspläne für Katholische und Evangelische Religion werden die Schüler/-innen im Religionsunterricht am Gymnasium Überlingen auf vielfältige Weise gefördert.

Der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den christlichen Konfessionen ist uns sehr wichtig. Schulgottesdienste, Fachsitzungen, Projekte und Unternehmungen finden in ökumenischer Zusammenarbeit statt. Auch mit dem Fachbereich Ethik arbeiten wir immer wieder zusammen.

Fachkompetenz:

Schüler/-innen wachsen heute nicht mehr in einer Gesellschaft auf, in der religiöse Inhalte selbstverständlich sind, d.h. die religiöse Sozialisation kann nicht mehr als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Deshalb ist es uns wichtig, den Schüler/-innen Grundlagenwissen über den Glauben zu vermitteln. Sie lernen die christliche Tradition, christliche Denkweisen und Sprachformen kennen. Die Schüler/-innen üben theologisches Argumentieren ein und lernen die Schritt ethischer Urteilsfindung kennen.

Soziale und personale Kompetenz:

Die Förderung von Haltungen gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Religionsunterrichts. Deshalb ist es uns wichtig, Schülern und Schülerinnen Kenntnisse über Sachverhalte zu vermitteln, diese zu diskutieren und zu hinterfragen, um sie so zu einem sachgemäßen Umgang mit religiösen Fragen, Themen und Zeugnissen zu bringen. Dabei spielt die Einübung kommunikativer Fähigkeiten eine wichtige Rolle. So werden Schüler/-innen befähigt, ihre Persönlichkeit zu festigen, in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen und sich an öffentlichen Diskussionen zu beteiligen. Darüber hinaus ist uns eine ganzheitliche Erziehung wichtig. In unserem Religionsunterricht haben meditative, spielerische, musische und kreative Elemente viel Platz (s. Fachcurricula).

Einen weiteren Schwerpunkt stellt das selbständige Arbeiten dar. Gerade im Bereich des Glaubens und der Religion ist es wichtig, dass Schüler/-innen ihre individuellen Lernwege gehen und gestalten können. Aus diesem Grund werden den Schüler/-innen im Sinne der neuen Religionsdidaktik vielfältige Zugänge und Lernwege eröffnet, indem fachspezifische und im Schulcurriculum festgelegte Methoden angewandt werden. Besondere Beachtung finden dabei Fragen der Schüler/-innen sowie ihre Lebenswelt.

Zudem wird im RU auch die Medienkompetenz gefördert (Reflexion theologischer Inhalte anhand von Filmen, Medienrecherche etc.). Die Schüler/-innen sollen damit vertraut gemacht werden, Informationen zu beschaffen, zu bewerten, zu strukturieren und zu präsentieren. Darüber hinaus sollen die Schüler/-innen einen verantwortungsvollen Umgang mit modernen Medien erlernen.

Evaluation: Die Möglichkeit der Evaluation wird von uns als Hilfestellung zur Orientierung und Verbesserung genutzt. Die Schüler/-innen lernen sowohl, wie man anderen – Schülern und Lehrern – eine angemessene und konstruktive Rückmeldung gibt, als auch, wie man selbst mit Kritik umgeht.

Vernetzung Schule-Gemeinde-Gesellschaft: Um ganzheitliches Lernen zu ermöglichen und die Räume, in denen die Schüler sich bewegen, miteinander zu verbinden, werden Kontakte mit Kirchen, sozialen Einrichtungen usw. gepflegt.

GFS: Auch im Fach Religion gelten die allgemeinen Kriterien laut GLK-Beschluss. Informationen hierzu bietet die Homepage www.gymueb.de (SchülerGFS).

Projekte, Exkursionen, Expertengespräche

Schulgottesdienste: Schulgottesdienste sind bei uns fester Bestandteil des Schullebens. So finden an Weihnachten (10.45 Uhr), Ostern (10.45 Uhr) und zum Schuljahresende (8.00 Uhr) regelmäßig Gottesdienste in der Suso-Kirche statt.

Weihnachten im Schuhkarton: Die Schüler/-innen des Gymnasiums Überlingen beteiligen sich seit einigen Jahren engagiert an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Diese Aktion wird von Frau Körner organisiert.

Projekt „Schüler helfen Schülern“ – Ein Projekt in Kooperation mit dem Tafelladen: Seit dem Schuljahr 2008/2009 gibt es das Projekt „Schüler helfen Schülern“. Dabei werden zu Beginn des Schuljahres neuwertige Schulmaterialien von Schüler/-innen gespendet, die dann in der zweiten Schulwoche im Tafelladen von 2-4 Schüler/-innen ausgegeben werden.

Überlinger Kirchen: Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Kirche und Kirchen“ (Kl. 6) und fakultativ bei der Unterrichtseinheit „Kirchenbauten – Ausdruck des Glaubens“ (Kl.9) lernen die Schüler/-innen Überlinger Kirchen kennen.

Moscheebesuch: Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Islam“ (Kl. 8) findet für die Schüler/-innen gemeinsam mit dem Fachbereich Ethik eine Exkursion nach Konstanz – in der Regel am Mittwoch vor den Fastnachtsferien – statt. Die Schüler/-innen besuchen die Moschee in Konstanz und das Münster oder das Jan-Hus-Haus. Wir versuchen so, die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Islam zu fördern und den interreligiösen Dialog anzuregen.

„Tage der Orientierung“: Für die 9. Klassen besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an den „Tagen der Orientierung“. Diese sind ein Angebot kirchlicher Jugendarbeit, wir kooperieren mit der Fachstelle „Jugend und Schule“ der Erzdiözese Freiburg und der evangelischen Schülerinnen- und Schülerarbeit Baden.

Expertengespräche:

  • Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Glauben und Fehlformen des Glaubens“ (Kl. 9) hält Herr Dr. Walter von Lucadou von der Parapsychologischen Beratungsstelle aus Freiburg einen Vortrag für die Schüler/-innen und steht für Fragen zur Verfügung.
  • Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Angst und Leid – Hoffnung über den Tod hinaus“ (Kl. 9) wird ein Mitarbeiter der Hospizgruppe Überlingen in den Unterricht eingeladen.
  • Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Gerechtigkeit-Lebensprinzip der Gesellschaft“ in der Kursstufe laden wir Mitarbeiter der Caritas (Ansprechpartner Herr Hatt und Frau Weishaupt) bzw. der Diakonie in den Unterricht ein. Darüber hinaus werden zu den Inhalten des Religionsunterrichts immer wieder weitere Gesprächspartner in den Unterricht eingeladen.

Die Bedeutung des Schulsports

Der Schulsport ist ein wesentlicher Teil in der Gestaltung des Schullebens. Sport und Bewegung sind wesentliche Elemente einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung. Das vielfältige Spektrum des Schulsports vermittelt lebenswichtige Erfahrungen wie Freude an der Bewegung, Spaß am Wettkampf, Förderung von Leistung und Neigung, Herausbildung von Werten wie Verantwortungsbewusstsein, Leistungsbereitschaft, Kooperationsfähigkeit, Teamgeist und gegenseitige Achtung. Ziel muss es sein, bei den Schülerinnen und Schüler die Bereitschaft und Begeisterung zum lebenslangen Sporttreiben zu wecken.

Der Sport an unserem Gymnasium will diesem umfassenden erzieherischen Anspruch gerecht werden. Im Blick auf die eher bescheidenen Rahmenbedingungen an unserer Schule kann sich das breit gefächerte Sport- und Bewegungsangebot sehen lassen.

Die Fachschaft Sport ist stetig und beharrlich darum bemüht, das sportliche Profil einer „Schule am Bodensee“ zu verbessern und zu stärken. Nicht befriedigend ist für eine See-Schule derzeit das Schwimm-Angebot.

AG-Angebote und "Schulsportwettbewerbe"

Zur Zeit gibt es folgende Sport-Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule:

Handball (Clemens Partl) immer Freitags Kreissporthalle (13:15 bis 14:30h)
Fußball (Dirk Köpfer, Schülermentor Jonas Grau) immer Freitags Gymnasiumsporthalle (14:30 bis 15:30h)
Basketball (Betreuer: Andreas Haas) immer Freitags Gymnasiumsporthalle (13:15 bis 14:30h)
Tischtennis (Marco Napoletano) immer Freitags Gymnasiumsporthalle (13:15 bis 14:30h)
Tanz und Rhythmische Sportgymnastik (Brigitte Heß) immer Freitags Kreissporthalle (13:15 bis 14:30h)
Kajak (Markus Aigner) siehe Aushang AG-Brett
Bergsport (Markus Aigner, Claudia Hentschel) immer donnerstags siehe Aushang AG-Brett

Schulsportwettbewerbe („Jugend trainiert für Olympia“) finden regelmäßig statt in:
Handball (Clemens Partl), Fußball (Dirk Köpfer), Basketball (Andreas Haas), Volleyball (Claudia Bertsch), Tischtennis (Marco Napoletano), Turnen (Claudia Hentschel), Rhythmische Sportgymnastik (Brigitte Heß), Tennis (Jan Bauer), Golf und Segeln.

Sportlehrerinnen und Sportlehrer

  • Markus Aigner
  • Eva Bächle
  • Jan Bauer
  • Claudia Bertsch
  • Julian Ehehalt
  • Elfi Franz-Lang
  • Sebastian Fritz
  • Annegret Gminder
  • Andreas Haas
  • Brigitte Heß
  • Dirk Köpfer
  • Verena Munz
  • Marco Napoletano
  • Clemens Partl
  • Kirsten Schwarz

Sport: Wichtiger denn je

Bewegung muss Schule machen. Sport ist das einzige Fach im Fächerkanon der Schule, das den Menschen ganzheitlich fördert. Sport ist eine Betätigung, bei der auf einfache Weise Körper, Geist und Seele zusammenwirken. Vollendet wird diese Betätigung erst in einer Gemeinschaft von Menschen. Das Kind lernt das Spielen mit anderen. Der Jugendliche lernt, sich mit Gleichaltrigen zu arrangieren und Rücksicht zu nehmen. Der Erwachsene erlebt seinen Körper in höchster Anstrengung. Der junge Mensch durchlebt alle diese Stadien in den 12 Jahren seiner Schulzeit.

Ziel unseres Sportunterrichts ist es den jungen Menschen dazu anzuleiten, gemeinsam mit Gleichaltrigen seinen Körper kennen zu lernen, ein natürliches Verhältnis zur eigenen Leistung zu erlangen und sich an seinen Fortschritten und Erfolgen angemessen zu freuen. Er soll ein selbstbewusstes Wesen werden, das bereit und fähig ist, den Schwachen aufzurichten und den Starken zu stützen und damit die Gemeinschaft zu stärken. Sport in unserer Schule ist darum bemüht, dass junge Menschen am Ende ihrer Schulzeit Frauen und Männer sind, bei denen Körper, Geist und Seele eine harmonische Einheit bilden. Menschen, die Grund haben, sich ihres Lebens zu freuen.

Jede Sportstunde mehr ist ein Gewinn an Bildungs- und Lebensqualität. Dem Schulsport der Zukunft muss es gelingen, die Freude an der Bewegung zu wecken und so die Grundlagen zum lebenslangen Sporttreiben zu schaffen. Eine „sport- und bewegungsfreundliche Schule“ hilft dabei, dass durch ein umfassendes Bewegungs-, Spiel- und Sportangebot keine „körperlichen Analphabeten“ von der Schule gehen.

Ab Klasse 8 bildet Gemeinschaftskunde mit Erdkunde den Fächerverbund Geographie – Wirtschaft – Gemeinschaftskunde und ist das Leitfach für das Unterrichtsfach Wirtschaft.

Im Fach Gemeinschaftskunde steht der Einzelne mit seiner Rolle in Gesellschaft und Staat im Mittelpunkt. Kontroverse Positionen, Probleme und ihre Lösungswege werden thematisiert. Dabei reicht das Spektrum vom Erfahrungsraum Familie und Schule über Politik der Region und der Bundesrepublik zur internationalen Politik. Die Schülerinnen und Schüler lernen ihre Möglichkeiten im Rechtsstaat ebenso kennen wie die Funktionsweise unserer Wirtschaft.

Ausgangspunkt ist die Erfahrung der Jugendlichen; Demokratie verstehen wir nicht als auswendig zu lernende Theorie, sondern als täglich zu lebende Gesellschaftsform. Entsprechend genießen handlungsorientierte Unterrichtsformen wie Planspiele und Diskussionen einen hohen Stellenwert. Exkursionen zum Amtsgericht und zu Betrieben gehören ebenso dazu wie die Berufsorientierung am Gymnasium ab Klasse 10. Auch Experten aus Wirtschaft und Politik vermitteln den notwendigen Praxisbezug.

Prägend für den Gemeinschaftskunde-Unterricht sind daher folgende Prinzipien:Förderung des Fachwissens und der UrteilsfähigkeitSchüler- und HandlungsorientierungProblemorientierungKontroversität
Ziel ist die mündige Bürgerin und der mündige Bürger, die unsere Gesellschaft mit gestalten können.

In der Kursstufe werden die beiden 4-stündigen Neigungsfächer Gemeinschaftskunde und Wirtschaft angeboten, in denen auch eine schriftliche Abiturprüfung abgelegt werden kann. Sozialwissenschaftlich ausgerichtete Seminarkurse ergänzen das Angebot für die Jahrgangsstufe 12.
Ihr Ansprechpartner:

Hans Weber, Schulleiter

 

In unserer heutigen Welt hat die Psychologie Einzug in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens gehalten. Keiner kommt mehr darum herum. So gibt es mehrere große Bereiche, die sich wiederum in mehrere Unterbereiche gliedern.

* Klinische Psychologie
Unterthemen z.B.: Psychiatrie, Psychopathologie, Psychopharmakologie

* Pädagogische Psychologie
Unterthemen z.B.: Motivation, Lernpsychologie, Entwicklung des Kindes

* Wirtschafts- und Organisationspsychologie
Unterthemen z.B.: Arbeits- und Betriebspsychologie, Markt- und Werbepsychologie

* Psychologische Beratung
Unterthemen z.B.: Erziehungsberatung, Berufsberatung, Eheberatung, Schulberatung

* Psychotherapie
verschiedene Ansätze wie z.B.: Tiefenpsychologie, Verhaltens- oder Gruppentherapie

um jeweils nur einige zu nennen

Der Psychologieunterricht in Klasse 13 erfreut sich an unserer Schule großer Beliebtheit und konnte in den vergangenen Jahren regelmäßig angeboten werden.

Wir versuchen durch theoretische Auseinandersetzung und kleine praktische Übungen den Schülerinnen und Schülern einen Überblick ( Geschichte und Forschungsansätze der modernen Psychologie ) einerseits und vertiefte Einblicke in ausgewählten Themenbereichen andererseits zu vermitteln, z.B.:

* Geschichte und Entwicklung der Psychologie
* Wichtige Wegbereiter – große Psychologen
* Wahrnehmung – Lernen - Motivation
* Gruppen und ihre Dynamik

Im Psychologie-Unterricht tauchen aber bisweilen auch sehr persönliche und existentielle Fragen auf und wir nehmen uns gemeinsam Zeit, mögliche fachspezifische Antworten zu erarbeiten.
Am Ende des Kurses äußern sich die Schülerinnen und Schüler immer wieder beeindruckt von der überraschenden Fülle der Aspekte, die sie (auch noch) kennen gelernt haben und haben oft Lust auf mehr bekommen … Wir finden, das ist ein gutes Lernergebnis.

I. Leitgedanken zum Kompetenzerwerb

Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen. Als empirisch arbeitende Wissenschaft registriert sie menschliches Erleben und Verhalten, klassifiziert und analysiert es, untersucht Ursachen und Bedingungen seines Auftretens, trifft Vorhersagen über sein künftiges Auftreten in bestimmten Situationen und entwickelt Strategien zu seiner planmäßigen Steuerung und Veränderung.

Die Erkenntnisse und Leistungen der Psychologie werden von der Gesellschaft mehr und mehr angefordert und genutzt. Das gilt besonders für die Bereiche Gesundheit, Erziehung und Ausbildung, Arbeit, Zusammenleben und Umwelt.
Darüber hinaus ist die Psychologie ein Wissensgebiet von großem allgemeinem Interesse, das Einsichten in die eigene Persönlichkeit und die anderer Menschen vermittelt. Auch Jugendliche, die noch auf dem Weg sind, ihre eigene Identität auszubilden, sind sehr offen für wissenschaftlich fundierte psychologische Erklärungen, weil diese ihnen helfen, eigenes und fremdes Erleben und Verhalten besser zu verstehen. Die Schülerinnen und Schüler kommen motiviert - hierin liegt ein großer Vorzug des Wahlfachs Psychologie. Allerdings haben sie oft falsche Vorstellungen von der Psychologie. Sie reduzieren sie auf die Angewandte, speziell auf die Klinische Psychologie und verbinden sie mit Einzelfallhilfe und Therapie, oder sie rechnen Parapsychologie und Esoterik zur Psychologie. Im Unterricht können solche unangemessenen Vorstellungen korrigiert werden.

Ein wesentlicher Beitrag des Psychologieunterrichts zur Kompetenzentwicklung der Jugendlichen liegt in der Stärkung des rationalen Denkens. Sie ergibt sich aus dem wissenschaftlichen Zugriff auf psychische Phänomene, der so im Alltag nicht erfolgt. Das Nebeneinander verschiedener Paradigmen, die in der Psychologie Anwendung finden, lässt die Jugendlichen begreifen, dass Erkenntnisse immer vor dem Hintergrund theoretischer Grundlagen und methodischer Zugangsweisen zu sehen sind.
Weiter fördert der Psychologieunterricht die Selbsterkenntnis und Selbstkontrolle der Jugendlichen. Sie nehmen sich, ihre Entwicklung und ihre Beziehungen zu anderen differenzierter wahr und lernen ihr Erleben und Verhalten besser zu reflektieren. Ihre Fähigkeiten Emotionen zu kontrollieren und zielführend zu planen und zu handeln werden gestärkt.

Der Psychologieunterricht trägt außerdem dazu bei, dass die Jugendlichen für das Erleben und Verhalten anderer Menschen mehr Sensibilität entwickeln. Darüber hinaus lernen sie Handlungsmuster kennen, die zu einem besseren Miteinander führen und Kommunikationsstörungen und Konflikte vermeiden oder beheben helfen.

Da es sich um zwei Halbjahreskurse in einem zweistündigen Wahlfach handelt, ist es ratsam, die thematischen Schwerpunkte mit den Schülerinnen und Schülern abzusprechen. Didaktische Reduktion und exemplarisches Vorgehen sind zwingend.
Handlungsorientierung ist wünschenswert, sofern sie sich didaktisch begründen lässt. Sie kann mit Beobachtungen, Experimenten, Befragungen, Übungen, Rollenspielen, Demonstrationen realisiert werden. Sinnvoll ist auch ein Vorgehen, das an die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler anknüpft und die Inhalte immer wieder auch auf diese bezieht, weil das der Anschaulichkeit, der Motivation und dem Lerntransfer dient.

II. Kompetenzen und Inhalte

KURSSTUFE

1. PSYCHOLOGIE ALS WISSENSCHAFT
Die Schülerinnen und Schüler könnendie Psychologie als empirische Wissenschaft mit ihren wesentlichen Methoden charakterisieren; zwischen Grundlagenforschung und Angewandter Psychologie unterscheiden; Berufsfelder von Psychologinnen und Psychologenbeschreiben; zwischen Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie unterscheiden.

2. ENTWICKLUNG DER PERSÖNLICHKEIT
Die Schülerinnen und Schüler können Entwicklungen des menschlichen Erlebens und Verhaltens mit psychologischen Lerntheorien beschreiben; an Beispielen aufzeigen, dass die menschliche Entwicklung Ergebnis von Anlagen, Umwelt und aktiver Mitgestaltung durch das Individuum ist; das Konzept der Entwicklungsaufgaben erläutern und für eine spezifische Lebensphase konkretisieren;
die Bedeutung frühkindlicher Bindungserfahrungen für die sich entwickelnde Persönlichkeit belegen; Dimensionen des Persönlichkeitsbegriffs erläutern.

3. KOGNITION UND EMOTION
Die Schülerinnen und Schüler könnenan Beispielen aufzeigen, dass Wahrnehmungen nicht allein durch die Merkmale des Reizes bestimmt werden, sondern auch durch die Erfahrungen und Dispositionen des wahrnehmenden Subjekts;das psychologische Gedächtnismodell beschreiben und Strategien zur Verbesserung kognitiven Lernens auf das eigene Lernverhalten übertragen;an Beispielen erklären, wie Kognitionen, Emotionen und Motivationen zusammenwirken.

4. DER MENSCH IM SOZIALEN UMFELD
Die Schülerinnen und Schüler könnenpsychologische Prinzipien identifizieren und erläutern, die das menschliche Verhalten bei Anwesenheit anderer steuern;die Gruppe als System mit Zielen, Normen und Rollen beschreiben;grundlegende gruppendynamische Prozesse erkennen und auf konkrete Fälle anwenden;wesentliche Merkmale menschlicher Kommunikation erläutern und an Beispielen Möglichkeiten zur Veränderung von Kommunikationsabläufen aufzeigen.

Allgemeines

Erdkunde versteht sich als integratives Fach. Den Schülern wird vermittelt, dass eine Erfassung des komplexen Geosystems Erde nur möglich ist, wenn Erkenntnisse verschiedener Disziplinen (z.B. Geologie, Klimatologie, Physik, Chemie, Bodenkunde, Wirtschaft, Völkerkunde u. andere) in die Raumanalyse eingehen.

1. Schaukästen

Die Schaukästen befinden sich im Obergeschoss des Altbaus und werden von Schülern gestaltet.
Derzeitige Themen in den Schaukästen:

- Kreislauf der Gesteine
- Mineralien
- Faszination Kalk
- Fossilien
- Vulkanismus im Hegau
- Gesteinsdünnschliffe
- Untersuchung einer Kiesgrube

2. Schulcurriculum

Klasse 5:
- Lernwanderung im Nahraum
- Behandlung von Schwarzwald oder Schwäbischer Alb

Klasse 6:
- Freiarbeit Frankreich
- Exkursion (z.B. Federsee, Hohentwiel, Aachquelle, u.s.w.)

Klasse 7:
- Modul Wirtschaft
a) Plantagenwirtschaft in den Tropen (nicht Kakaoanbau, siehe Klasse 8)
b) Fairer Handel

Klasse 8:
- Modul Wirtschaft
a) Erdöl als wichtigstes Welthandelsgut
b) Firma Ritter Sport (Alle Vorgänge von der Plantage bis zum Firmentor)
- Modul Wasser (Die Gestaltung des Themas ist frei)
- Das Leben der Inuit im Wandel der Zeit

Klasse 9:
- Ausführliche Behandlung von zwei Staaten aus der folgenden Reihe: China, Indien, Japan, Russland, USA
- Integratives Modul: steht noch nicht fest

3. Methodencurriculum

Klasse 5: Lernwanderung
Klasse 6: Freiarbeit
Klasse 7: Atlasarbeit
Klasse 8: Einführung in den Umgang mit geographischen Informationssystemen

Musisches

Der Schwerpunkt des Faches Bildende Kunst liegt in der praktischen Arbeit.

Dabei ist unser Anliegen, technische und bildnerische Grundfertigkeiten zu vermitteln und dadurch Interesse am künstlerischen Arbeiten zu wecken. Die Förderung altersgemäßer, bildnerischer Ausdrucksfähigkeit soll zu kreativem Arbeiten und Experimentieren ermutigen.

Die theoretische Reflexion in Form von einer Auseinandersetzung mit eigenen künstlerischen Versuchen und Werken aus der Kunstgeschichte nimmt mit zunehmenden Alter einen breiteren Raum ein.

Dabei wird in folgenden Themenbereichen gearbeitet: Malerei, Graphik und Fotografie, Plastik, Architektur und zeitgenössische Arbeitsweisen.

Dies geschieht im Unterricht, aber auch in unseren Arbeitsgemeinschaften.

Der Unterricht findet bei uns in Klasse 5-7 und Klasse 9 in Doppelstunden statt. In Klasse 10 und 11 wird der einstündige Unterricht halbjährlich in einer Doppelstunde erteilt.
In Klasse 12 können Neigungskurse gewählt werden.

Für interessierte SchülerInnen bieten wir je eine Kunst-AG für die Unterstufe sowie für die Mittel- und Oberstufe an.

 

Die Fächerfolge am Gymnasium Überlingen:

Faecherfolge-2015-neu